22.10.2018 Von: Brigitte Haschek
MOTORRAD HELDEN

MOTORRAD-Helden Club Lesertest TomTom

Pfadfinder im Lesertest

In Ausgabe11/2018 hatten wir zehn MOTORRAD-Helden gesucht, die das neue Navigationsgerät TomTom Rider 550 ausprobieren sollten. Die Resonanz war riesig: Fast 600 Helden machten beim Gewinnspiel mit. Hier die Erfahrungen der zehn Testfahrer über drei intensive Monate.

Maik Altmann

Maik Altmann wurde vom Rider 550 auch auf Mallorca zuverlässig navigiert  

Foto: Maik Altmann  

Nein, unsere zehn Helden, die per Los zu echten MOTORRAD-Testern wurden, haben es sich nicht leicht gemacht: Fast täglich war das neue TomTom Rider 550 bei ihnen im Einsatz. Drei Monate lang. Dabei legten sie zum Teil über 5000 Kilometer zurück. Es gab viel Lob, aber auch leichte Kritik.

„Ein sehr solides und hochwertiges Gerät, allerdings müsste es selbsterklärender sein“, sagt Yamaha-XJR-1300-Fahrer Georg Stenz. „Ein wertvoller Reisebegleiter, der vom Lenker meiner Honda Varadero XL 1000 nicht mehr wegzudenken ist“, so Michael Vaahsen. Die Verbindung mit dem Headset des Helmes funktioniere einwandfrei. Nur die Sprachausgabe müsste noch einmal nachgeschärft werden, so der Honda-Pilot. BMW-R-1150-GS-Fahrer Roland Polster lobt die einfache Inbetriebnahme. „Die Super-Funktion‚ kurviger und bergiger‘ ist gut und leicht nutzbar“, sagt er.

Markus Kamp zieht dieses Fazit:„Man findet sehr schöne Routen bei guter Streckenführung und prima Ablesbarkeit auf dem Display.“ Der Honda-NX-650-Fahrer wünscht sich allerdings:„Die Bedienbarkeit mit Handschuhen könnte besser sein.“

Maik Altmann ärgerte sich zunächst darüber, dass die Live Services auf dem neuen Rider im Vergleich zum Vorgängermodell nicht auf Anhieb funktionierten. Dann hat der Honda-CX-500-Fahrer die App MyDrive einfach neu installiert. „Jetzt ist alles wieder bestens und voll funktionsfähig“, sagt Altmann. Harald Angermeier antwortet auf die Frage, ob er den Rider 550 weiterempfehlen würde:„Ja, auf jeden Fall.“ Der Fahrer einer Suzuki GSX-S 1000 ist von den vielen Funktionen des Navis überwältigt und gibt zu, sie alle gar nicht genutzt zu haben. Das kann aber noch werden. Denn Harald darf den Rider wie auch seine neun „Testkollegen“ behalten.

Weiterhin also gute Fahrt und sicheres Ankommen.


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